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Mittwoch, 23. Oktober 2013

Schmakofatz - Gemüsebratlinge und eine Überraschung auf unserem Balkon

Unter der Wochen essen unser Wutzel und ich zu Mittag immer alleine (- ausser wir laden uns bei  Oma und Opa ein). Da er jetzt schon langsam mit Löffel und Gabel anfängt zu essen, hab ich wieder einmal meine Kochbücher durchforstet. Alles bleibt nicht so einfach auf dem Löffel liegen. Der Weg vom Teller zum Mund ist manchmal seeehr lange. Nudelsuppe geht zum Beispiel gar nicht ;-)
Dabei bin ich auf dieses Rezept für Gemüsebratlinge gestossen:


Zutaten:
Gemüse nach Wunsch und Jahreszeit, z.B.:
200g Karotten
200g Sellerie
300g Kartoffeln
4 EL Weizen (-Vollwertmehl)
2 Eier
Pfeffer, Salz, Petersilie, Liebstöckl, Muskatnuss gemahlen, Dill
Öl zum ausbraten

Zubereitung:
Gemüse bürsten, ev. schälen, grob reiben, mit allen restlichen Zutaten vermischen.
Bevor die Masse Wasser zieht, Laibchen formen und auf beiden Seiten braten.

Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch Österreichische Bäuerinnen kochen mit Gemüse - Die besten Rezepte aus allen neuen Bundesländer - Löwenzahn Verlag

Das Gemüse kann man sehr gut variieren, dieses Mal habe ich z.B. 400g Zucchini und 300g Kartoffeln verwendet. Verwenden kann man immer das Gemüse was gerade im Garten wächst bzw. was man gerade zu Hause hat.

Die Bratlinge kann ich in die passende Größe für den Kleinkindermund portionieren.
Zuerst versucht unser Wutzel immer die Stückchen mit dem Löffel oder der Gabel aufzunehmen. Manchmal gelingt es ihm schon recht gut. Wenn nicht dann werden die Finger zu Hilfe genommen.
Wie unser Wutzel und der Esstisch aussehen nachdem es Tomatensauce gegeben hat könnt ihr euch sicher vorstellen.

Die Sauce ist einfach ein Becher Sauerrahm mit Schnittlauch und Basilikum (- der letze aus unserem Balkongarten).

Fast unbewusst sind wir zu halben Vegetarier geworden. Unter der Woche gibt es ganz selten Fleisch. Am Wochenende hat es sich bei uns eingespielt, dass wir am Samstag oft Süßspeisen haben und am Sonntag sind wir entweder unterwegs oder es gibt auch etwas fleischloses.
Herr Z isst zu Mittag auf der Arbeit immer ein Mittagsmenü. Dort gibt es fast nur Fleisch, manchmal Fisch aber eher selten. Daher ist es ihm recht wenn er zwei Tage die Woche kein Fleisch bekommt.
Eigentlich schon lustig vor über 10 Jahren habe ich bewusst auf Fleisch verzichtet. Vier Jahre lang habe ich überhaupt kein Fleisch gegessen. Es hat mir einfach nicht mehr geschmeckt.
Seit ich mich wieder verstärkt mit der Ernährung meiner Familie befasse ist der Fleischkonsum bei uns im Haushalt stark gesunken. Versteht mich richtig, ich esse gerne ein richtig gutes Stück. Es muss kein Steak sein. Eine richtig gut gemachte Riendsroulade - mhhhh. Was mir aufgefallen ist, ist dass mein Mann und ich sehr empfindlich bei der Qualität geworden sind. Lieber ein gutes Stück das etwas mehr kostet als ein billiges und es schmeckt nach nicht's.

So nun genug über das Essen gesprochen, obwohl eigentlich geht es doch um etwas essbares.
Am Wochenende habe ich begonnen unseren Balkon und Flur zur Wohnungstür winterfest zu machen. Dabei habe ich die Walderdbeeren, Pfefferminze und Petersilie in einen großen Trog gepflanzt. Unter die Erdbeeren und Minze habe ich, als Kälteschutz, Holzstreu gegeben. Bevor der erste Frost kommt bekommen sie noch eine Decke. Als ich heute die Pflanzen gegossen habe, bemerkte ich das die Erdbeeren wieder blühen und sogar eine kleine grüne Frucht hat sich entwickelt!
Damit ihr mir glaubt ;-) das Beweisfoto:


Wir schreiben den 23. Oktober nur so zur Information - schön wenn die Natur noch einmal ein starkes Lebenszeichen von sich gibt und das obwohl wir schon Schnee hatten.

Heute regnet es immer wieder aber das gehört eben auch zum Herbst und morgen soll die Sonne schon wieder scheinen.
Wünsche euch noch einen schönen restlichen Mittwoch.
glg
Sonja

Dienstag, 11. Juni 2013

Eine Frage an die Botaniker ...

unter meinen Lesern habe ich heute. Im Bild unten das sollte der Lavendel sein, auf den ich sooo stolz war / bin, dass er bei uns auf dem Balkon gewachsen ist. Nun sieht er aber ganz anders aus und ich befürchte es handelt sich um irgend etwas anderes.


Liebe Damen und Herren mit dem grünen Daumen, was ist das für eine Pflanze? Ich habe die Blätter auch schon zwischen meinen Fingern gerieben und es hat überhaupt nicht nach Lavendel gerochen. Es hat eigentlich nach nicht's speziellem gerochen.
Sollte es sich doch um Lavendel handeln wächst er sehr gut beim Tomatenstrauch, auf meiner Lavendelwiese regt sich nicht wirklich etwas.

Einen schönen Dienstag wünscht Euch
Sonja

Dienstag, 14. Mai 2013

Es grünt so grün ...

... in Schiller's / Zöhrer's Garten, hoffe es sind die Lavendelpflanzen und kein Unkraut:


Vorsichtshalber hab ich zu den Tomaten auch noch einige Samen der Lavendel gegeben und so wie es aussieht wachsen sie! Die letzten Tage musste ich die Pflanzen auf unserem Balkon immer abdecken da es doch sehr frisch in der Nacht war. Morgen ist noch die kalte Sophie und dann sollte es wärmer werden. 
Bei meinem Post zur Lavendelwiese hat mir Natalie geschrieben, dass sie erst nach 3 Jahren die erste Ernte durchführen konnte. Da wahr mein Schock groß, selber schuld hätte ich mich besser informiert. Leider bin ich beim Pflanzen setzen eine ziemliche Chaosgärtnerin. Was wächst, wächst, ob es zusammenpasst oder nicht ist oft eine Glückssache ;-). 
Auf jeden Fall hol ich mir noch Lavendelpflanzen - sicherheitshalber! 


Eine schöne Überraschung, heute in der Früh beim Abdecken der Pflanzen, unsere Walderdbeeren blühen. Jetzt müssen nur noch die Bienen kommen und schon bald können wir die ersten Erdbeeren, Marke Eigenanbau ernten.



Gestern hab ich euch noch fast das Beste am Muttertag unterschlagen. Zum Feiern hab ich Stiefmütterchen in Eiswürfel eingefroren. Als Getränk zur Auswahl stand: Hugo oder Aperol.
Lecker war's!!!

Wünsche euch einen sonnigen Dienstag
Sonja

Samstag, 13. April 2013

Begrüßen wir die Sonne ...

mit Blumen in vielen verschiedenen Varianten: 




Diese Häkelblumen, aus T-Shirtgarn und einem schwarzem Knopf, hängen seit heute bei uns vor der Haustüre und begrüßen unsere Besucher. Das Gestell habe ich letztes Jahr von Freundinnen zum Geburtstag bekommen und je nach Jahreszeit (und Muse der Bewohner) wird es nun umdekoriert. 
Nicht, dass ihr glaubt ich hätte das Licht schlecht eingestellt zum fotografieren (OK kommt immer wieder einmal vor), nein unsere Hauswand ist wirklich leicht hell violett. Das macht das Dekorieren nicht immer ganz einfach. Das Rot der Häkelblumen passt auch nicht zu 100% aber da wir noch kein eigenes Haus haben muss man eben immer wieder mit kleinen Kompromissen leben.


Diese Lilien und Tulpen habe ich diese Woche geschenkt bekommen und sie sind nun richtig schon aufgegangen.


Unser "Garten" fängt nun auch schön langsam an zu sprießen. Der Rucola hat sogar den Winter überstanden. Wir haben ihn mit Vlies abgedeckt und wie man sieht hat es wunderbar funktioniert. In das restliche Beet kommen noch Radieschen. 



Die Stiefmütterchen waren diese Woche in der Bauernkiste mit dabei. Beigelegt war weiters noch ein Zettelchen mit einem sehr schöner Spruch: "Blumen sind das Lächeln der Erde!" Wie war, besonders nach so einem Winter.

Wünsche euch ein sonniges Wochenende
Sonja