Posts mit dem Label Kochrezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kochrezept werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 5. April 2017

Neue Kleidung für den Ordner - eine Upcyclingidee


Was man nicht alles findet wenn man (Frau) Foto's auf der Festplatte durchsucht :-)

Diesen Post samt Bilder wollte ich schon vor über 4 Jahren schreiben, haben ihn allerdings nie fertig gemacht. Manchmal muss man eben sein Leben / Foto's neu ordnen, jetzt passt der Post perfekt zu meiner aktuellen #Sammlung - #wasgibtesheutezumittag 

Einen Ordnen neu gestalten mit einer alten Jeans

Nun erkläre ich euch wie der alte Ordner zu unserer neuen Kochmappe wurde:

Die neue Kleidung ist aus einer alten Jeans von Herrn Z. und einem Handtuch was schon sehr verwaschen war.

So sieht die neue Kleidung aus:


Die Bilder für die Anleitung habe ich am Abend beim nähen gemacht (mit einer "normalen" Kamera), daher ist die Qualität nicht so super, allerdings geht es hier um die Idee und Umsetzung.

Verwendet habe ich:
eine alte Jeans - ein altes Handtuch - eine Mappe - doppelseitiges Klebeband - Nähmaschine - Schere

Die Jeans habe ich den Nähten entlang aufgeschnitten. Die Teile habe ich dann so zusammengelegt wie ich sie später auf dem Ordner haben wollte. Durch den Used-Look der Jeans (- natürlich entstanden, die Jeans war eine alte Arbeitsjeans von Herrn Z.) entstand ein interessantes "Bild" - Farbgebung.


Die Streifen hab ich dann rechts auf rechts zusammen genäht wie ihr auf dem unterem Bild seht. Die Mappe hab ich immer wieder aufgelegt und kontrolliert ob die Größe stimmt.


Die Nähte hab ich auf der linken Seite umgenäht und rechts knapp kantig mit einem geraden Stich festgenäht. Ich hoffe ihr könnt dies auf dem nächsten Bild sehen. Die Aussenkanten hab ich mit der Overlook versäubert.


Nun musste ich nur noch die Kanten umnähen wie ihr auf den nächsten beiden Bilder sehen könnt. Auf dem 1. Bild könnt ihr einen blauen Strich sehen dort hab ich die Mappe abgemessen. 5 mm muss man auf den Aussenkanten dazu geben da sonst das "neue Kleid" nicht passt.



Für was hab ich das Handtuch benötigt? Ich dachte mir als Ersatz für Vlies eignet es sich.
Legt die Mappe auf das Handtuch und markiert wieder die Aussenränder mit 5mm Zugabe. Schneidet an der Markierung entlang das Handtuch aus. Ab hier geht ihr gleich vor wie beim zusammen genähten Jeansstoff.

Wenn ihr beide Stoffe fertig genäht habt, gebt ihr an den Rand der Mappe doppelseitige Klebeband. Zuerst klebt ihr das Handtuch fest. Als nächste Lage kommt der Jeansstoff.


So sieht der Ordner Rücken jetzt aus.


Mein Innendeckblatt habe ich aus meinem alten Kochheft aus der Schule (über 20 Jahre alt :-) )
Ich habe es damals selber gestaltet, ich denke ich war so 10 - 11 Jahre alt.


Das Handtuch, könnt ihr euch eigentlich sparen. Damals dachte ich mir es könnte einfach feiner sein. Keine Ahnung warum eigentlich.

Bei diesem Upcyclingprojekt könnt ihr 2 Sachen vor dem weggeben bewahren:
+ Die Mappe (-meine hatte ich noch von der HAK) sie muss nicht mehr schön sein, im Gegenteil, wenn die Kanten zB kaputt sind ist das auch kein Problem.
+ Und die Jeans, man muss nicht immer Taschen daraus nähen ;-)

Obwohl wenn ich so darüber nachdenke, brauch ich schon wieder neue Stofftaschen. Die kann man ja nie genug haben :-)

Ich wünsche euch noch eine kreative Woche
Sonja

Verlinkt bei:






einfach.nachhaltig.besser.leben
Handmade Kultur - Anleitungen




MerkenMerken

Donnerstag, 22. Mai 2014

Schinken-Käse-Brot-Auflauf auch Ramequin genannt

Auf der Suche für neue Rezepte um altes Brot zu verwerten bin ich auf ein Rezept gestossen was genau unseren Geschmack trifft:

Schinken-Kräuter-Ramequin


Ein Ramequin ist ein Auflauf mit Käse und Weissbrot, ideal zum Verwerten von altem Brot.
Es ist eine Schweizer Spezialität.

Und so sah dann die Tiroler Version des Ramequin aus:


Die Zutaten hatte ich alle zu Hause und deshalb musste ich das Rezept sofort ausprobieren.
Dazu gab es noch einen Blattsalat.
Der Auflauf war für unseren Wutzel und mich zu viel, allerdings geht er auch super zum aufwärmen und somit hatten Herr Z. am Abend noch etwas davon.
Natürlich könnt ihr ihn auch vegetarisch machen und auf den Schinken verzichten.
Was ich mir auch noch sehr gut vorstellen könnte, wenn man Mais, Bohnen, getrocknete Tomaten oder Pilze mit rein gibt. (Ohje ich seh schon diesen Auflauf wird es bei uns wohl noch öfter geben)
Mit dem Brot möchte ich noch ein wenig variieren. Es muss sicher nicht unbedingt weisses Brot sein, Schwarzbrot schmeckt vielleicht eine Spur herzhafter.


Für den Käse habe ich eine Bergkäse verwendet, er ist ein wenig stärker im Geschmack und passt sehr gut. Das Brot war einige Tage alt und schon sehr hart.


Zubereitung:

Das Brot in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Den Schinken und den Käse auch in Scheiben schneiden. Die Auflaufform ausbuttern. Das Brot, den Käse und den Schinken abwechslungsweise ziegelartig in die Auflaufform schichten.
Für den Guss alle übrigen Zutaten verrühren und in die Form giessen.
Bei 200°C ca. 20-25 Minuten backen

Bei uns wurde aus dem alten Brot bis jetzt immer Semmelbrösel oder Knödelbrot gemacht.
Brotsuppe hab ich auch schon gemacht, dort kann man auch Vollkornbrot sehr gut aufbrauchen.

Habt ihr noch Ideen was man aus übrigen bzw. altem Brot machen kann?

Wünsche euch einen schönen sonnigen Donnerstag
glg
Sonja

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Schmakofatz - Gemüsebratlinge und eine Überraschung auf unserem Balkon

Unter der Wochen essen unser Wutzel und ich zu Mittag immer alleine (- ausser wir laden uns bei  Oma und Opa ein). Da er jetzt schon langsam mit Löffel und Gabel anfängt zu essen, hab ich wieder einmal meine Kochbücher durchforstet. Alles bleibt nicht so einfach auf dem Löffel liegen. Der Weg vom Teller zum Mund ist manchmal seeehr lange. Nudelsuppe geht zum Beispiel gar nicht ;-)
Dabei bin ich auf dieses Rezept für Gemüsebratlinge gestossen:


Zutaten:
Gemüse nach Wunsch und Jahreszeit, z.B.:
200g Karotten
200g Sellerie
300g Kartoffeln
4 EL Weizen (-Vollwertmehl)
2 Eier
Pfeffer, Salz, Petersilie, Liebstöckl, Muskatnuss gemahlen, Dill
Öl zum ausbraten

Zubereitung:
Gemüse bürsten, ev. schälen, grob reiben, mit allen restlichen Zutaten vermischen.
Bevor die Masse Wasser zieht, Laibchen formen und auf beiden Seiten braten.

Das Rezept habe ich aus dem Kochbuch Österreichische Bäuerinnen kochen mit Gemüse - Die besten Rezepte aus allen neuen Bundesländer - Löwenzahn Verlag

Das Gemüse kann man sehr gut variieren, dieses Mal habe ich z.B. 400g Zucchini und 300g Kartoffeln verwendet. Verwenden kann man immer das Gemüse was gerade im Garten wächst bzw. was man gerade zu Hause hat.

Die Bratlinge kann ich in die passende Größe für den Kleinkindermund portionieren.
Zuerst versucht unser Wutzel immer die Stückchen mit dem Löffel oder der Gabel aufzunehmen. Manchmal gelingt es ihm schon recht gut. Wenn nicht dann werden die Finger zu Hilfe genommen.
Wie unser Wutzel und der Esstisch aussehen nachdem es Tomatensauce gegeben hat könnt ihr euch sicher vorstellen.

Die Sauce ist einfach ein Becher Sauerrahm mit Schnittlauch und Basilikum (- der letze aus unserem Balkongarten).

Fast unbewusst sind wir zu halben Vegetarier geworden. Unter der Woche gibt es ganz selten Fleisch. Am Wochenende hat es sich bei uns eingespielt, dass wir am Samstag oft Süßspeisen haben und am Sonntag sind wir entweder unterwegs oder es gibt auch etwas fleischloses.
Herr Z isst zu Mittag auf der Arbeit immer ein Mittagsmenü. Dort gibt es fast nur Fleisch, manchmal Fisch aber eher selten. Daher ist es ihm recht wenn er zwei Tage die Woche kein Fleisch bekommt.
Eigentlich schon lustig vor über 10 Jahren habe ich bewusst auf Fleisch verzichtet. Vier Jahre lang habe ich überhaupt kein Fleisch gegessen. Es hat mir einfach nicht mehr geschmeckt.
Seit ich mich wieder verstärkt mit der Ernährung meiner Familie befasse ist der Fleischkonsum bei uns im Haushalt stark gesunken. Versteht mich richtig, ich esse gerne ein richtig gutes Stück. Es muss kein Steak sein. Eine richtig gut gemachte Riendsroulade - mhhhh. Was mir aufgefallen ist, ist dass mein Mann und ich sehr empfindlich bei der Qualität geworden sind. Lieber ein gutes Stück das etwas mehr kostet als ein billiges und es schmeckt nach nicht's.

So nun genug über das Essen gesprochen, obwohl eigentlich geht es doch um etwas essbares.
Am Wochenende habe ich begonnen unseren Balkon und Flur zur Wohnungstür winterfest zu machen. Dabei habe ich die Walderdbeeren, Pfefferminze und Petersilie in einen großen Trog gepflanzt. Unter die Erdbeeren und Minze habe ich, als Kälteschutz, Holzstreu gegeben. Bevor der erste Frost kommt bekommen sie noch eine Decke. Als ich heute die Pflanzen gegossen habe, bemerkte ich das die Erdbeeren wieder blühen und sogar eine kleine grüne Frucht hat sich entwickelt!
Damit ihr mir glaubt ;-) das Beweisfoto:


Wir schreiben den 23. Oktober nur so zur Information - schön wenn die Natur noch einmal ein starkes Lebenszeichen von sich gibt und das obwohl wir schon Schnee hatten.

Heute regnet es immer wieder aber das gehört eben auch zum Herbst und morgen soll die Sonne schon wieder scheinen.
Wünsche euch noch einen schönen restlichen Mittwoch.
glg
Sonja

Samstag, 31. August 2013

Schmakofatz für das Wochenende Brombeertopfencreme bzw. Brombeerquarkcreme

Wir waren wieder einmal in Uromas Garten unterwegs und haben geerntet. Ein Paradies für jede Köchin. Jetzt sind die Brombeeren reif. 1 kg hab ich am Abend noch als Marmelade eingekocht.
Den Rest hab ich als Brombeertopfencreme - Brombeerquarkcreme zum Abendbrot verarbeitet:


Die Zubereitung ist ganz einfach und das Ergebnis sooo lecker!!! Daher hab ich das Rezept á la Sonja für euch aufgeschrieben:


Zubereitung:

Topfen, Joghurt und Sahne cremig rühren. Rohrzucker oder Honig (- was ihr gerade auf Vorrat habt), den Vanillezucker untermengen. Die Pfefferminze  sehr sehr fein hacken, wenn ihr wollt könnt ihr sie auch größer lassen, das ist eine reine Geschmacksache. 
Nun nur noch die Brombeeren unterheben - fertig. 
Zugegeben es ist eine große Menge an Creme, wir lieben allerdings diese Art von Nachtisch und daher wurde der Topfen von uns drei am Abend ratz fatz aufgegessen.

Natürlich könnt ihr diesen Nachtisch mit jeder Art von Beere machen und es eignet sich so ziemlich jedes Obst. 2 Tipps: Kiwie nicht verwenden diese werden bitter und die Pfefferminze schmeckt auch nicht zu jedem Obst.

Wutzel und Mama bei der Beerenernte, es ist ein reiner Zufall, dass wir uns Beide der Umgebung in grün angepasst haben ;-)


Wir haben weiters noch Karotten, Salatgurken und Kraut geerntet.
Die Brombeeren haben es unserem Wutzel ganz besonders angetan, wie man auf dem Foto sieht.
Ist auch eine Frechheit, Mama möchte Foto's machen und ich bekomme nicht's. Ätsch ich war schneller!!


Vielleicht konnte ich euch eine Anregung für den Sonntagsnachtisch geben. Wie schon erwähnt die Creme geht super schnell und schmeckt doch so lecker!
Wünsche euch ein schönes Wochenende
Sonja

PS: vergesst nicht auf meine Verlosung hier!!!

Freitag, 26. Juli 2013

Schmakofatz - der Karfiol - Blumenkohl ist los!!!

Oder wie es so schön in der gehobenen Küche heisst: zweierlei vom Karfiol - Blumenkohl

1. Karfiolrezept  - Gebackener Karfiol - Blumenkohl mit Sauce Tartar:

Nicht's für die Diätküche aber sooo gut:


Zutaten:
einen ganzen Karfiol - Blumenkohl
Mehl - 2 Eier - Semmelbrösel für die Panier
Öl zum Ausbacken
Salz, Pfeffer

für die Sauce:
3 El Milch - 3 El Senf - Öl - für die Mayo
2 Essiggürken
ca. 10 Kapern aus dem Glas
Schnittlauch
ich hab noch Petersillie und Basilikum dazu gegeben

Zubereitung:
Karfiol putzen, waschen, in gleichmäßige Stücke teilen (-Röschen). Strunk kreuzweise einschneiden. In  leicht gesalzenem Wasser bissfest kochen. Den Karfiol aus dem Wasser geben, abschrecken und abtropfen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Nun durch die Panierstraße (Mehl - Ei - Brösel) ziehen. In heißem Öl goldgelb backen, auf Küchenkrepp gut abrtopfen und in das vorgeheizte Rohr geben.
Mein Tip: zuerst den Karfiol Panieren und nach und nach, je nachdem wie viel man in der Pfanne platz hat, das Gemüse herausbacken.
Für die Sauce die falsche MAYO machen (Milch und Senf in die Küchenmaschine geben, langsam das Öl dazugeben), die klein würfelig geschnittenen Essiggurken, die Kapern und den Schnittlauch untermengen.
Normalerweiss ist die Sauce durch die Kapern schon recht salzig ansonsten noch einmal nachwürzen.
Die Sauce ist super schnell gemacht und passt zu Fleisch und Fisch genauso.

Ich habe die Zeit gestoppt und für das Gemüse habe ich ca. 20 Minuten benötigt für die Sauce 5 Minuten - das aufräumen natürlich nicht mitgerechnet.

2. Karfiolrezept - Karfiol - Blumenkohl mit Boznersauce:

Jetzt was leichtes für die Linie!


Zutaten:
1 Karfiol - Blumenkohl
4 hartgekochte Eier
1 TL Senf, 1 TL Zitronensaft
1/8 l Sonnenblumenöl
2 EL Essig
2 EL gehackter Schnittlauch
1 TL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
Sprossenmix

Rezept:
Karfiol in Röschen teilen und in Salzwasser kernig kochen. Abgießen, abtropfen und in eine Schüssel geben.
Für die Sauce Eier halbieren, das Eigelb zerdrücken und glatt mit Öl verrühren. Restliche Zutaten unterrühren, zum Schluss das grobgehackte Eiweiß daruntermischen. Falls die Sauce zu dick ist, mit etwas Kochwasser verdünnen.
Den Karfiol damit übergießen, durchziehen lassen und lauwarm oder kalt servieren.
Also Deko habe ich noch einige Sprossen darüber gegeben. Obwohl nur also Deko darf ich sie gar nicht bezeichnen, die Sprossen bringen genau die richtige Schärfe für das Gericht mit.

Der Karfiol und die Sprossen sind aus der Bauernkiste, sowie das Rezept für die Bozner Sauce.
Die Eier sind von unserer Goggalafrau (- Goggala = Eier auf Tirolerisch). Eine Freundin meiner Mama hat Hühner und 2 Hähne. Sie ist sozusagen unser Eiermann.
Mein Neffe hat, als er kleiner war, immer zu ihr gesagt: "Hallo Goggalafrau!" und das ist ihr geblieben.

Bon Appetit und einen schönen Start in das heisse Wochenende
glg
Sonja

Edit: so jetzt ist es passiert, die Österreichische - Deutsche - Sprachfalle hat zugeschlagen. Bei uns ist es der Karfiol der gekocht wird in Deutschland der Blumenkohl!!!
Nun ja - danke an Bine, sie hat mich durch ihr Kommentar darauf aufmerksam gemacht!

Dienstag, 30. April 2013

Spaghetti mit Pilze-Lauchsauce

Seeehr leckere Resteverwertung vom Wochenende, gab es bei uns:


Wir sind generell Nudelesser mit Begeisterung, wenn es schnell gehen muss sowieso. Hier nun eines meiner Lieblings-Schnell-Reste-Essen:

Zutaten:
1/2 Pkg. Spagehtti
ca. 1 Handvoll Champignon
1 Stange Lauch / Porre
1 Pkg. Sahne
1 Zwiebel
Pfeffer, Salz, Petersilie
etwas Butter
Parmesan bzw. Bergkässe

Zubereitung:
Die Nudeln im Salzwasser kochen. In einer Pfanne die Butter zergehen lassen, den Zwiebel glasig werden lassen und den Lauch / Porre dazugeben. Wenn der Lauch etwas weicher ist die Champignon dazugeben, ein wenig anrösten und dann die Sahne unterrühren. Nun noch mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen. Achtung nicht mehr aufkochen. Die nun bissfesten Nudeln mit der Sauce verrühren. Ich mach das immer in der Pfanne in welcher ich auch schon die Sauce gemacht habe. Zum servieren noch den Käse über die Nudeln geben und fertig ist ein lecker - schmecker - Nudelgericht im Handumdrehen.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen einen schönen Feiertag und Maibaumfest morgen. Das Wetter soll ja schön sein bei uns strahlt die Sonne schon auf den Balkon!
Sonja

Dienstag, 16. April 2013

Nudeln mit Bärlauch


Dieses super schnelle, schmackhafte, gesunde und günstig Nudelgericht hat es bei uns neulich gegeben. Bärlauch ist diese Woche bei der Bauernkiste mitgeliefert worden:


Zutaten:

3 - 4 Handvoll Bärlauch
einige Pinienkerne
1 EL Olivenöl, etwas Butter
Salz, Pfeffer
frisch geriebenen Parmesan (alternativ auch einen Bergkäse)
ca. 30 dag Spaghetti bzw. Bandnudeln

Zubereitung:

Nudeln in reichlich Salzwaser bissfest kochen. Die Pinienkerne in eine Pfanne geben anrösten, herausnehmen und zur Seite stellen. Bärlauch waschen, in breite Streifen schneiden. Butter und Olivenöl erhitzen, den Bärlauch darin zusammenfallen lassen. Die abgeseihten Nudeln unter den Bärlauch mischen, salzen und pfeffern. Zum servieren die Pinienkerne und den Käse darüber geben.
Dazu hat es bei uns einen Blattsalat geben. 

An guata
Sonja

Montag, 4. März 2013

Cremiges Sellerie-Apfel Süppchen mit karamellisierten Haselnüssen

Dieses super gute Rezept habe ich von Gutes für Leib & Seele - Renate:



Mein Mann mag eigentlich Sellerie nicht, deshalb habe ich ihm nicht gesagt was in der Suppe ist. Er hat brav probiert und gesagt:" Mhhh, schmeckt gut, interessant aber gut!"
Beim Rätselraten hat er den Apfelgeschmack noch rausgeschmeckt allerdings alles andere nicht. Somit kann ich diese Suppe für jeden empfehlen der mal was neues probieren möchte und bis jetzt sich nicht an die Knolle gewagt hat. Und hier die Zutaten und das Rezept:

Zutaten für 2 Personen - als Vorspeise:
1 kleine Sellerie ca. 250g
1 säuerlicher Apfel
1 kleine Zwiebel
1 1/2 El Butter
Salz, Pfeffer
100g Sahne
1 El Haselnüsse
1 El Staubzucker


Zubereitung:
Sellerieknolle schälen und grob würfeln. Den Apfel schälen, halbieren, entkernen und grob würfeln. Gut 1 EL von den Apfelstücken noch feiner würfeln und beiseite legen. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
1 TL Butter in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei kleiner Hitze andünsten. Die groben Sellerie- und Apfelstücke kurz mitdünsten. 400 ml Wasser dazugießen (ich habe noch einen TL von dieser Suppenwürze dazugegeben) und aufkochen lassen. Alles salzen, pfeffern und zugedeckt bei kleiner Hitze in 25-30 Minuten weich kochen, falls nötig, etwas Wasser dazugießen.
Dann alles sehr fein pürieren und durch ein Sieb passieren. Falls sehr viel Flüssigkeit verkocht und die Suppe zu dickflüssig ist, noch etwas heißes Wasser angießen. Die Sahne dazugeben und die Suppe nochmals erhitzen und mit Salz, Pfeffer und einer kräftigen Prise Muskatnuss abschmecken und warm halten.
Die Haselnusskerne grob hacken. Die restliche Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen, den Staubzucker darin leicht schmelzen lassen. Die Haselnüsse und die Apfelwürfelchen unterrühren und karamellisieren lassen.
Suppe mit dem Pürierstab leicht aufschäumen und sofort mit der Nuss-Apfel-Mischung bestreut servieren.


Viel Freude beim Nachkochen
Sonja

Dienstag, 19. Februar 2013

Valentinsrezept - Herznudeln

Jetzt hätte ich euch fast vergessen, mein Valentinstagsmenü zu zeigen, naja ganz fertig kann ich es euch nicht zeigen da ich nicht dazu gekommen bin es fertiger zu fotografieren :-(
Die Ski-WM ist mir dazwischen gekommen. Bis das Rennen fertig war, hatten wie die Nudeln aufgegessen. 
Aber wie ich die Herznudeln gemacht habe kann ich euch zeigen:




Gemacht habe ich einen Nudelteig und dann mit einer kleinen Herzform (-für Kekse) ausgestochen. Die Form für den Aufdruck habe ich mir im Dezember beim Eduscho mitgenommen. 


So hat die Nudel dan gekocht ausgesehen. Leider hat man den Aufdruck nicht mehr so gut gesehen. Ich denke ich hätte fester andrucken sollen. Dazu gab es Tomatensugo.
Der Valentinstag ist schon wieder Geschichte allerdings kann man die Herznudeln auch einer Person zb. zum Geburtstag schenken. Ein Geschenk von Herzen kommt sicher immer gut an ;-)

Einen schönen feinen fast Frühlingshaften Dienstag wünscht
Sonja

Mittwoch, 28. November 2012

Hot chili con carne

So für alle die keine Weihnachts- und Adventrezepte mehr sehen können. Bei uns gabt es Chili für meinen Mann und mich und für den kleinen gab es pürierte Karotten mit Kartoffeln.


Mein Chilirezept:

1/2 kg Faschiertes - also Hackfleisch
1 große Zwiebel
1/2 Knolle Knoblauch
1 Stk. Ingwer
1 Dose Mais
1 Dose Bohnen
500g passierte Tomaten (oder Dosentomaten)
ca. 1 EL Tomatenmark
etwas Öl
Zum würzen: Kräutersalz, Pfeffer, Paprikapulver, Cayenpeffer
Für das "Finish": Sauerrahm und Schnittlauch

Zuerst den Zwiebel und den Knoblauch glasig anbraten, den Ingwer dazugeben. Das Faschierte nun mit anbraten. Nach einigen Kochversuchen hab ich festgestellt, dass es ganz wichtig ist das Faschierte richtig lange anzubraten bis kein Fleischsaft mehr übrig ist. Meistens mach ich diese Schritte in einer Eisenpfanne damit ich auch richtig gute Röstaromen beim Fleisch bekomme. Nun das Tomatenmark  und einen Teil der passierten Tomaten unterrühren. Jetzt gebe ich alles in einen großen Topf und die restlichen Tomaten kommen noch dazu. Die Gewürze, den Mais und die Bohnen gebe ich dazu wenn alles anfängt zu kochen. Meistens koche ich einen ganzen Topf zu Freitag Mittag vor, damit ich was warmes habe und am Samstag gibt es das Chili aufgewärmt (- dort ist es erst richtig gut, wie beim Gulasch). Zum servieren gebe ich noch einen EL-Sauerrahm und etwas Schnittlauch auf das Chili.
Wünsche euch einen scharfen Mittwoch
Sonja